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FüR LEBENDIGE GRüNFLäCHEN
GäRTNEREI LöWER FöRDERT ARTENVIELFALT
Nach den entbehrungsreichen Wintermonaten erwacht die Pflanzen- und Tierwelt nun zu neuem Leben. Die Gärtnerei Löwer widmet sich deshalb in diesen Wochen besonders dem Ziel, Gärten und Außenbereiche in lebendige, artenreiche Lebensräume zu verwandeln, die Nützlingen Nahrung, Schutz und Vielfalt bieten.
Im Mittelpunkt stehen daher Frühblüher, die Bienen, Hummeln und Schmetterlingen als erste Pflanzen Nektar und Pollen liefern. Krokusse, Schneeglöckchen, Winterlinge, Märzenbecher oder Blausterne gehören zu den beliebtesten Vertretern, die nicht nur hübsch anzusehen sind. Sie fördern zudem die Artenvielfalt. Wer für seinen Garten lieber nektar- und pollenfreundliche Gehölze und Sträucher sucht, findet bei Löwer beispielsweise Kätzchenweiden, Blutjohannisbeeren und Winterschneebälle. Darüber hinaus sind Zaubernuss oder Mahonie wertvolle Gewächse für Insekten. Ihre frühen Blüten sorgen dafür, dass die Zeit zwischen Winter- und Hauptblüte, die für viele Tiere kritisch ist, zuverlässig überbrückt wird.
Heimische Wildgehölze sind ein weiterer Schwerpunkt im Angebot, gelten sie doch im ökologischen Gartenbau als wahre Alleskönner. Vögeln, Insekten und Kleinsäugern bieten sie nicht nur wichtige Brutplätze und Rückzugsorte, sondern das ganze Jahr über eine natürliche Nahrungsquelle: Während ihre Samen und Beeren im Herbst und Winter wichtige Energiequellen für Wildtiere und Vögel sind, dienen die Blätter den Raupen als Nahrung und die Blüten versorgen die Insekten mit Nektar. Gehölze wie Schlehe, Weißdorn, Eberesche, Holunder oder Kornelkirsche unterstützen ein stabiles ökologisches Gleichgewicht im Siedlungsraum.

KLEINE OASEN MIT GROSSER WIRKUNG
Im Zuge der Artenvielfalt und des Klimaschutzes gestalten immer mehr Menschen ihre privaten Gärten so, dass sie heimischen Pflanzen und Tieren einen Lebensraum bieten: Wildblumen verdrängen den Zierrasen, Hecken, dichte Sträucher oder Totholzhaufen schützen vor Fressfeinden, Nistkästen garantieren Vögeln, Fledermäusen oder Wildbienen ein sicheres Zuhause. Eine schonende, naturverbundene Gartenpflege – etwa indem man Blühflächen erst spät mäht oder Samenstände über den Winter stehen lässt – rundet das Konzept eines tierfreundlichen Gartens ab und sorgt bei den Besitzern für weniger Pflegeaufwand und ein größeres Naturerlebnis. Wird darüber hinaus noch für eine Wasserstelle gesorgt, ganz gleich ob als Schale, kleiner Teich oder Wasserlauf mit Steinen und flachem Ufer, entsteht ein positives Mikroklima sowie ein entspannter Rückzugsort für Mensch und Tier.
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Wer sich seinen Traum vom eigenen kleinen Gartenparadies erfüllen möchte, sollte jetzt aktiv werden, die optimalen Pflanzen auswählen und mit der naturnahen Gestaltung der eigenen Grünfläche beginnen. An den fünf Löwer-Gärtnerei-Standorten in Roßdorf, Mömlingen, Goldbach, Seligenstadt und Hanau wird den Kunden hierfür nicht nur eine große Auswahl an mehreren hundert Arten und Sorten von Stauden geboten, sondern auch ein breites Sortiment an heimischen Wildgehölzen sowie vielen Obstbäumen und alten Streuobstsorten. Nicht zu vergessen die Vielzahl an blütenreichen Pflanzen für Bestäuber. Gerne beraten die Mitarbeitenden die Kunden hinsichtlich Standort, Pflanzkombinationen und Pflege. Sie halten zudem Ideen für Nistmöglichkeiten bereit.
Steht nur ein kleiner Balkon oder eine Terrasse für die Gestaltung zur Verfügung, kann dennoch ein Beitrag zur Artenvielfalt geleistet werden: Neben den eingangs erwähnten Frühblühern bieten sich für Hobbyköche natürlich auch diverse Kräutersorten an, die in Kästen oder Hochbeeten gepflanzt, für Wildbienen nützlich sind: Hierzu gehören beispielsweise Bergminze, Borretsch, Currykraut, Dill, Kapuzinerkresse, die zudem Gerichten das gewisse aromatische Etwas verleihen.
(von Martina Emmerich)